werk- und wohnhaus
Geschichte
1. Juli 1973: Munzingen wird Stadtteil von Freiburg. Kurz nach der Eingemeindung beauftragt die Stadt das „Jugendbildungswerk e.V. Freiburg i. Br.“ eine Außenstelle in Munzingen für die Tuniberggemeinden einzurichten. Aufgabe des Vereins ist laut Satzung „jungen Menschen Freizeithilfen im außerschulischen Bereich anzubieten. Dazu zählen neben musikalischer Ausbildung und Förderung auch alle Bereiche der schöpferischen Gestaltung“.
Herr Alfons Fischer, Bildhauer und hauptamtlicher Mitarbeiter beim JBW, übernahm diese Aufgabe und richtete 1974/75 Werkräume im Rathaus ein. Das damalige Angebot umfasste Spiel-, Ton- und Werkkurse für Kinder und Jugendliche. 1979 wurde eine weitere hauptamtliche Stelle für das JBW genehmigt und Herr Ulli Hammer, Sozialpädagoge, löste 1980 Herrn Fischer in seiner Tätigkeit ab.
Im Laufe der Jahre erweiterte das JBW das Kursangebot und den Teilnehmerkreis. Neben Kindern und Jugendlichen wurden Kurse für junge Erwachsene und Eltern angeboten. Da die Räumlichkeiten für die Ausweitung des Angebots und die steigende Teilnehmerzahl zu knapp wurden, entstand 1985 die Idee zu einem „Werk- und Wohnhaus“. Dieses Konzept wurde 1988/89 verwirklicht.
Ziele und Arbeitsformen
Entwicklung eigener Kreativität und Phantasie – Förderung sozialer Kompetenzen – fortlaufende, feste Gruppen – Kontinuität im Kursangebot – Aufbau und Fortsetzungskurse in allen Altersstufen – weiterführende, mehrjährige Teilnahmemöglichkeiten – Kurse für alle Familienmitglieder: Kinder, Jugendliche, Eltern und Erwachsene – fundierte Anleitung – großzügig angelegte Werkräume – Einrichtung und Ausstattung abgestimmt auf die Kursinhalte – Raum-/Platzangebot für 12 Teilnehmer – Kooperation mit anderen Einrichtungen wie Schulen, Jugendzentren, sozialen Institutionen – sozial verträgliche Gebührengestaltung, im Einzelfall Ermäßigung