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Interessenvertretung für Kinder 2013

2014 – Jahr der Kinder- und Jugendrechte in Baden-Württemberg | 04.12.2013
Im Jahr 2014 wird die UN-Kinderrechtskonvention 25 Jahre alt. Das Land Baden-Württemberg hat dies zum Anlass genommen, das „Jahr der Kinder- und Jugendrechte“ auszurufen. Das Ziel besteht darin, die Auseinandersetzung mit den Rechten von Kindern und Jugendlichen zu fördern und ihre landespolitische und alltägliche Umsetzung voranzutreiben. Beteiligungsprojekte und -veranstaltungen für und mit Kindern und Jugendlichen werden in ganz Baden-Württemberg stattfinden, um einen Dialog zum Schwerpunkt Partizipation zu ermöglichen.
Auch das Kinderbüro der Stadt Freiburg wird seine Projekte und Aktionen 2014 verstärkt unter das Motto der Kinder- und Jugendrechte stellen.
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BAG kommunale Kinderinteressenvertretung Weimar | 12.10.2013
Bei der BAG handelt es sich um ein Netzwerk zur Umsetzung der Rechte des Kindes auf kommunaler Ebene. Während einer Arbeitstagung in Weimar erörterten 20 Mitglieder, wie die Rechte von Kindern in Städten besser und verbindlich umgesetzt werden könnten. Auch die Leiterin des Freiburger Kinderbüros - Andrea Wagner - nahm daran teil. Es wurde unter anderem darüber diskutiert, wie die Arbeitsplätze von Kinder-, Jugend-, und Familienbeauftragten ausgestattet sein müssen, damit diese die Interessen von Kindern und Jugendlichen optimal vertreten können. Zukünftig soll es bundesweite Standards für kommunale Kinderinteressensvertretungen geben. Diese werden derzeit in einem weiteren Projekt diskutiert und formuliert. In Weimar wurden Erfahrungen aus dem Alltag der Tagungssteilnehmer gesammelt und bewertet. Die bundesweiten Standards für Kinderinteressensvertretungen sollen im Jahr 2015 veröffentlicht werden.

Forum Soziale Arbeit in der EH Freiburg | 18.10.2013
Das „1. Forum Soziale Arbeit“ stand unter dem Thema „Recht auf eine glückliche Kindheit“. Die Veranstaltungsreihe wird von Prof. Dr.Rausch initiiert, um Studierende der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule mit Experten der sozialpädagogischen Praxis bekannt zu machen und einen beidseitigen Dialog zu thematischen Schwerpunkten zu ermöglichen.
Neben Andrea Wagner, Leiterin des Kinderbüro Freiburgs und Mitglied der BAG Kommunale Kinderinteressenvertretungen, nahmen Benjamin Pütter von der Hilfsorganisation MISEREOR, der erimitierte Kinderarzt Prof. Dr. med. Lothar Schuchmann, sowie Gerhard Rüffer vom Abenteuerspielplatz Weingarten teil.
Unter der Moderation von Prof. Dr. Rausch widmeten sich die vier Experten Fragen rund um das Thema einer glücklichen Kindheit. Pütter, als Fachkundiger für das Land Indien, behandelte die Thematik unter dem Schwerpunkt Kinderarbeit in Indien.
Es folgte eine interessante, von den Studierenden angestoßene Diskussion über die Möglichkeiten von Hilfsorganisationen, punktuell oder systemisch Einfluss zu nehmen auf die Verhältnisse in der indischen Gesellschaft, ebenso wie über die Frage der Definition einer „glücklichen Kindheit“ im Kontext verschiedener Kulturen und Lebensstandards. Aus der Sicht von Andrea Wagner sind für ein Freiburger Kind neben den elementarsten Kinderrechten das Recht auf Bildung, Spiel und Mitbestimmung von besonderer, „glückfördernder“ Bedeutung. Das Recht der Kinder auf Partizipation zu stärken ist eines ihrer größten Anliegen, was mit der Gründung des Kinderbeirats in Freiburg auch gelungen ist und als weiteres Instrument im Beteiligungsmix des Kinderbüros eine schöne und sinnbringende Ergänzung darstellt.
Die weitreichende Diskussion zeigte, wie wichtig es ist, das Thema Kinderrechte mit Glück in Verbindung zu setzen.

Preis für politische Bildung | 05.06.2013
„Politik?- Das verstehen wir darunter!“ - Dies ist das Motto des diesjährigen Preis für Politische Bildung. Die Frage nach Politik und der Möglichkeit von Kindern und ihre Interessen dort zu vertreten stellten sich auch Kinder der Stadt Freiburg.
Im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Kinder - Traumstadt-Freiburg“ hatten die teilnehmenden Kinder zwei Tage lang Zeit, im Rahmen von Workshops ihre „Traumstadt-Freiburg“ zu entwickeln. Im Rahmen dieses kreativen Prozesses, entdeckten die Kinder u.a., dass bisher Erwachsene die Interessen der Kinder vertreten haben. An dieser Stelle stellten Sie sich jedoch auch die Frage, ob diese überhaupt wissen was die Kinder WIRKLICH wollen. Aus dieser „Motzphase“ entwickelten die Kinder in der daran anschließenden „Traumphase“ ihren Traum ihre Stimme direkt in der Politik der Stadt Freiburg einzubringen. Durch die überwältigende Motivation dieser Kinder und durch die Begleitung des Kinderbüros der Stadt Freiburg, entstand die Idee, den ersten Freiburger Kinderbeirat zu wählen.

Nach Besuchen der engagierten Kinder im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Freiburg im Oktober 2012 wurde deutlich, dass es den Kindern wirklich ernst ist. Erste Fragen und Anregungen wurden eingebracht und schließlich fand am 23. Februar 2013 die Wahl des ersten Freiburger Kinderbeirats statt.
Der Umstand, dass es sich damit nicht nur um den ersten Kinderbeirat Freiburgs handelt, sondern auch um den ersten offiziellen Kinderbeirat (und damit kein Parlament) einer Kommune in ganz Deutschland, wurde auch von der Jury des Preises für Politische Bildung gewürdigt. Zudem staunten die Erwachsenen über das Durchhaltevermögen, die Motivation und das Engagement der Kinder über 15 Monate hinweg. Und das ist in der Kinderwelt eine halbe Ewigkeit und zeigt, wie ernst es ihnen ist.
Um diesen Einsatz zu ehren und dessen besondere Bedeutung für die Politische Bildung hervorzuheben, wurde Andrea Wagner als Leiterin des Kinderbüros Freiburg für das von ihr neu konzipierte Beteiligungskonzept und das besondere Engagement für die Kinder-Traumstadt Freiburg eine Würdigung des Preises für Politische Bildung 2013 übergeben.

offen Anmeldestart: Montag, 16. September 2019

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0761 / 79 19 79 -17