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Projekte mit Kindern 2017

Stadtteildetektive im Stühlinger | März bis Dezember
Im Rahmen des Projektes „Stadtteildetektive erforschen ihren Stadtteil“ wird in die-sem Jahr der Stadtteil Stühlinger erforscht.
Was bisher geschah: Das Kinderbüro hat Ende März mit jeder einzelnen dritten Klassen der Hebelschule einen 90 minütigen Workshop zur Einführung des Projektes durchgeführt. Dabei wurde das Konzept vorgestellt und den Kindern das Forschertagebuch übergeben. Aus den Ergebnissen der rund siebzig Forschertagebücher, die das Kinderbüro zusammengefasst hat und in einem weiteren Schulbesuch allen dritten Klassen rückgespiegelt hat, konnten schon viele Informationen gewonnen werden, wie die Kinder den Stadtteil finden und wo sie gerne spielen.
Das Kinderbüro hat außerdem erstmals integrativ gearbeitet und die Kinder der Lessingschule, die in der Hebelschule beschult werden, in einem Workshop zu Spielplatzdetektiven ausgebildet.
Am 18. Mai sind die Kinder der 3c in Gruppen losgezogen, in Begleitung von Dede Steilmann (Schulsozialarbeit), Tanya Gutekunst (Praktikantin Schulsozialarbeit), Frau Leupold (Klassenlehrerin der 3c), Anna Russo (Praktikantin Kinderbüro), Aurélie Moschberger (Praktikantin Kinderbüro) und haben den Stadtteil erkundet und auf coole, uncoole und gefährliche Orte hin überprüft. Am 24. Mai sind die Schüler*innen der Klasse 3a mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Rundel und Frau Krummen, der Schulsozialarbeit und dem Kinderbüro auf Erkundungstour gegangen und wurden außerdem von dem Fotografen Fionn Große begleitet, der einen kleinen Film zu dem Partizipationsprojekt machen wird. Die Bienenklasse 3b nahm den Stühlinger zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Szuszakiewicz, dem Kinderbüro und der Schulsozialarbeit am 26. Mai genau unter die Lupe. Obwohl die Kinder von Erwachsenen begleitet wurden, durften sie entscheiden wo es lang gehen sollte bei der Erkundungstour.
Die Lessingschüler*innen waren zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Kirmaier und Frau Butterweck und der Schulsozialarbeiterin Judith Becker auf insgesamt drei Spielplätzen und haben diese nach Stärken, Schwächen und Gefahren getestet.
Ihre Ergebnisse haben die Kinder für das Kinderbüro schriftlich und fotografisch dokumentiert. Das Kinderbüro hat alle Ergebnisse ausgewertet und zusammengefasst und daraufhin eine Route für die anschließende Stadtteilbegehung erstellt.
Nächste Schritte:
Am Dienstag, den 25. Juli von 14.00 bis 15.30 Uhr wird das Kinderbüro mit den Kindern, der Bürgermeisterin Frau Stuchlik, Vertretern der Fachämter, den Gemein-deräten, Bürgerverein Stühlinger, Vertretern sozialer Einrichtungen und einigen politischen Vertretern der Stadt Freiburg einen großen Stadtteilspaziergang im Stühlinger unternehmen. Mit rund 200 Leuten und mit der Begleitung der Polizei werden die Kinder mit Unterstützung des Kinderbüros ihre Ergebnisse vorstellen.
Hierzu laden wir Sie und euch herzlich ein! Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen!

Die Badische Zeitung berichtete am 27.07.2017 unter der Überschrift "Detektivarbeit für schöneres Quartier" vom Stadtteilspaziergang und der gelungenen Aktion der Stadtteildetektive.


Zähringen Nord | ab Juni
Das Stadtplanungsamt Freiburg ist momentan in der Planungsphase für eine Stadtteilerweiterung im Stadtteil Zähringen Nord. Das Kinderbüro möchte die Kinder im Stadtteil beteiligen und deren Ideen in die Planung miteinfließen lassen.
Bei einem Schul-Workshop hat das Kinderbüro interessierten Schüler*innen der Schulkindbetreuung der Tullaschule (01.06.) und der Emil-Gött-Schule (23.05.) das Partizipationskonzept vorgestellt und die Kinder zu Freiraumdetektiven ausgebildet. Im ersten Schritt durften sie ein Freiraumtagebuch ausfüllen, zu ihrer Zufriedenheit im Stadtteil. Aus den rund dreißig Tagebüchern konnten erste wichtige Informationen zu den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder gezogen werden.
Im nächsten Schritt hat das Kinderbüro am 19. Juni mit den Schüler*innen im Kin-der- und Jugendtreff Zähringen JATZ eine kleine Zukunftswerkstatt veranstaltet. Um den Kids einen Eindruck von dem Gebiet Zähringen Nord zu vermitteln, wurden sie mit auf eine Reise durch Google Earth genommen. Danach wurde in drei Phasen gemotzt, dann geträumt und anschließend gebaut. Hierbei hatten die Kinder die Chance aus unterschiedlichstem Material Modelle ihrer Traum- Kinderstadt zu bauen. Daraufhin durften die Kinder Ihre Modelle vorstellen und erklären, denn am darauffolgenden Abend, den 20. Juni stellte das Kinderbüro die Modelle und die Aussagen der Kinder bei der öffentlichen Bürgerveranstaltung im Gemeindesaal St. Blasius vor.
So geht es weiter: Im Oktober wird das Kinderbüro wieder die Freiraumdetektive in ihren Grundschulen besuchen, um zu berichten, wie ihre Ideen von den Planungsbüros übernommen wurden und welche verwirklicht werden können.

offen

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Kinderbüro Freiburg

0761 / 79 19 79 -17