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Skatement

Skatement ist ein Zusammenschluss von Freiburger Skateboardern, die sich für mehr Skateplätze in der Stadt einsetzen.

Im Dezember 2011 stimmten über 140 Jugendliche beim "Skate Spot Voting" im Haus der Jugend über fünf mögliche Standorte ab. Nach den Willen der Skater sollte ein Skateplatz im Seepark geplant werden. Dies scheiterte am Einspruch des dortigen Bürgervereins.


Seit April/Mai 2012 wird daher ein Skatepark am Karlsplatz - dem beim "Voting" auf Platz zwei gewählten Ort - geplant. Nach Klärung der Finanzierung und nach einem produktiven Beteiligungs-Prozess von engagierten Skatern gemeinsam mit einem Kölner Architekturbüro und dem Freiburger Garten- und Tiefbauamt wurde im April/Mai 2013 der Bauantrag beim Regierungspräsidium eingereicht ... und aus Lärmschutzgründen und wegen eines nicht zeitgemäßen Bebauungsplans von 1966 abgelehnt.


Im Oktober 2013 kam - nach Treffen zwischen Skatement und dem Garten- und Tiefbauamt - der Dietenbachpark als möglicher Standort erneut ins Gespräch. Im März 2014 wurde ein Entwurf des Kölner Architekten Maier für eine Skate-Anlage im Dietbachgelände von Freiburger Skatern überarbeitet und bildete die Grundlage für den Bau der Anlage, mit dem im Oktober 2014 begonnen wurde.

Beim Bau durch die Aachener Firma Camp Ramps wurden sachkundige Skater immer wieder hinzugezogen, um Probleme bei der Umsetzung des Architektenentwurfs in die Praxis zu besprechen und um nach fahrbaren Lösungen für die Skate-Anlage zu suchen. Die Arbeiten am 1. Bauabschnitt dauerten mit Winterpasue von Oktober 2014 bis Mai 2015.

In dieser Zeit wurde vom Freiburger Gemeinderat auch der Haushalt der Stadt Freiburg für die Jahre 2015/16 verabschiedet, wobei die Freiburger Skater darauf hofften, dass die nötigen Mittel für den 2. Bauabschntt des Skateparks berücksichtigt werden. Vergeblich: Trotz Antrag der Skater und Unterstützung durch die Fraktionen JPG, UL, FL/FF und FDP (Grüne, CDU, SPD und Freie Wähler stimmten dagegen) wurde die Finanzierung weiterer Bauabschnitte nicht in den Haushalt 2015/16 aufgenommen.

Am 4. Mai 2015 wurde der erste Bauabschnitt offiziell eingeweiht (siehe Bericht und Video auf skatement.de). Der Vertreter der Eugen-Martin-Stiftung, die bereits den 1. Bauabschnitt wesentlich finanziert hatte, stellte weitere finanzielle Unterstützung für folgende Bauabschnitte in Aussicht, wenn Stadt und Nutzer die Hälfte der anfallenden Kosten aufbringen. Die Jugendbeteiligung im Rahmen von Skatement geht also weiter - und damit auch die Projektarbeit des Jugendbüros.

Im Frühjahr 2017 stellte der Freiburger Gemeinderat 200.000 Euro für den Weiterbau des Sateparks in den städtischen Haushalt ein. Die Skater sammeln in Eigeninitiative weiter Spendengelder für die Realisierung des 2. und 3. Bauabschnitts und organisierten im Mai 2017 einen Spendenlauf auf der Anlage, bei dem über 6.000 Euro eingenommen wurden.

Wenn du dich für Skatement interessierst und in der Initiative mitarbeiten möchtest, melde dich beim Jugendbüro (Kontakt siehe Kasten in der rechten Außenspalte). Weitere Infos findest du auf der (alten) Website der Initiative unter www.skatement.de oder im neuen Internetauftritt unter www.skatement-freiburg.de

Schlagworte: Skaten, Skateplatz, Skatepark, Skateboard, Karlsplatz, Jugendbeteiligung, Beteiligung

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Jugendbüro Freiburg

0761 / 79 19 79 -90